Der Weg zur Erleuchtung

Sich das Wissen aneignen. Dann das Wissen im Leben umsetzen.

Schneeberge spiegeln sich im Stallfenster meiner Klause, des Eremos

«Egal was Du tust, immer werden einige Dich loben und andere Dich kritisieren. Das liegt nicht an den betreffenden Personen, sondern so funktioniert die Welt.»
Sr. Suby

Es gibt – und es gab schon immer zwei Formen: Entweder als Teil einer klösterlichen Gemeinschaft oder als Einsiedlerin. Beiden Formen ist gemeinsam, sich vom weltlichen Leben zu lösen – eine gute Voraussetzung, um zur Ruhe zu kommen.

Im Kloster lebt man in einer Mini-Welt: Freunde, Vorgesetzte und Aufgaben zum Unterhalt der Gemeinschaft und vieles mehr sind weiterhin vorhanden.
Als Einsiedlerin löst man sich auch davon.

Es braucht aber nicht unbedingt ein Kloster, eine Alphütte oder eine Höhle.
Der Weg kann auch inmitten des gesellschaftlichen, beruflichen und familiären Lebens gegangen werden.

Und wie es ein Yogi gegenüber Jetsunma Tenzin Palmo sagte:

«Du denkst, wir Yogis tun irgendwelche hohe, fantastische und esoterische Dinge, und wenn Du nur auch im Besitz
dieser Lehren wärst, dann könntest Du so richtig loslegen! Lass mich Dir sagen, ich tue nichts, was Dir nicht auch gelehrt wurde. Der einzige Unterschied ist, dass ich es tue – und Du nicht.»

Mitfühlend zuhören. Sommer 2025.

Was tut eine Yogini?

(Der Yogi  die Ygini)

Einer Tätigkeit nachgehend, können drei Fehler geschehen:

  •  Du verlierst Dich in der Arbeit.
  •  Du meinst, Du seist die oder der Handelnde.
  • Du willst die Früchte Deiner Arbeit ernten.

Eine Yogini ist aufmerksam. Sie beobachtet sich selbst in jeder Handlung und in jedem Gedanken.